Spurensuche zum ehemaligen Marine-Nachschublager Bleckede 1916 bis 1945

Gelaende im Oelhof Bleckede

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Hans Benecke, Bleckede  1952 – 2012

                                                                     Bild Hans Benecke 1952 - 2012

Am 23. September 2012 verstarb in Bleckede, für uns alle unerwartet, Herr Hans Benecke.

Nachdem das Ölhof-Projekt im Jahre 2004 erstmalig veröffentlicht wurde, war Hans Benecke, neben vielen interessierten Bürgern aus der Region, der Erste, der seine Mitarbeit bei diesem Projekt angeboten hatte. Seit dieser Zeit hatte Hans Benecke die Spurensuche und die Veröffentlichungen im Zusammenhang mit der Geschichte des ehemaligen Marine-Nachschublagers Bleckede unterstützt und mitgestaltet.

Hans Benecke war aufgrund seiner Qualifikation als Ingenieur für Elektrotechnik und seiner großen Leidenschaft für Dampf-, und Kraftmaschinen, Oldtimer und Lokomotiven, bei dem Ölhof-Projekt im Bereich Technik eine prägenden Instanz. Seine umfassenden theoretischen Kenntnisse, begleitet von seinen Fähigkeiten zu bauen, zu basteln, zu montieren und zu improvisieren, wurde von vielen Menschen geschätzt. Er wurde als Ratgeber und Helfer bei technischen Problemen, teilweise weit über die Region Bleckede hinaus, geschätzt und in Anspruch genommen.

Seine stille, stets hilfreiche Art und seine vielseitigen Kontakte erleichterten es uns, mit vielen älteren Menschen, die in der Zeit vor und auch während des 2. Weltkrieges in der Region Bleckede ansässig und tätig waren, ins Gespräch zu kommen und sie zu ihren Erinnerungen zu befragen. 
Die Vorträge zur Geschichte des Ölhofes, anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt Bleckede entstanden unter der maßgeblichen Mitarbeit von Hans Benecke.
Hans Benecke sah sich selbst nicht als treibende Kraft, oder gar wegweisend bei der Arbeit am Ölhof-Projekt. Eher schüchtern und zurückhaltend begleitete er öffentliche Vorträge und Veranstaltungen. In der Besprechung im „kleinen Kreis“ waren seine Intentionen stets zielführend, wobei einzelne Themen durchaus kontrovers diskutiert wurden. Seine Arbeit, sein Einsatz diente stets der Sache.

Gemeinsam hatten wir noch viele Ideen und Pläne, die wir in Zukunft ohne Hans Benecke verfolgen müssen. Wir werden in der weiteren Arbeit an ihn denken.

 

 

 


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