Spurensuche zum ehemaligen Marine-Nachschublager Bleckede 1916 bis 1945

Luftbild Oelhof Bleckede Apr. 1945

Für die Eisenbahn

Die Eisenbahn war, neben dem Verkehrsweg über die Elbe, die zweite Lebensader für den Oelhof in Bleckede. 1917 hatten die leitenden Beamten im Reichsmarineamt alles daran gesetzt, für die Anlage einen normalspurigen Gleisanschluss zu erhalten. Dises Begehren führte 1918 zur Gründung der Bleckeder Kleinbahn GmbH, die 1944 in den Osthannoverschen Eisenbahnen AG aufging. In der Zeit von 1936 bis 1945 hatte die Linie Lüneburg Bleckede das grösste Frachtaufkommen in ihrer Geschichte, begründet in dem Transport Baumaterial und Oel für die Kriegsmarine. Der Anschluß zur Baustelle des HEW-Kraftwerks in Alt Garge ab 1943 führte zu einer weiteren Erhöhung der Transportleistung.

Frachtmengen

Bild 1: Darstellung der Frachtmengen 1924 bis 1951 (Quelle: Archiv Lanskreis Lüneburg)

 

Der im Jahr 1917 geplante Güterbahnhof im Oelhof  wurde nicht gebaut.  Aussagen über geleistete Frachtmengen aus dieser Zeit sind nicht möglich.  Ein Einblick  in die Einbindung der Bleckeder Kleinbahn (ab 1944 Osthannoversche Eisenbahnen)  in Arbeitsabläufe im Tanklager der  Kriegsmarine in Bleckede vermittelt der Bericht: Rangierer im Oelhof

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