Spurensuche zum ehemaligen Marine-Nachschublager Bleckede 1916 bis 1945

Luftbild Oelhof Bleckede Apr. 1945

Erinnerungen

Menschen stehen im Mittelpunkt dieser Seiten. Erinnerungen von Menschen und Erinnerungen an Menschen, die hier im Ölhof in Bleckede lebten, arbeiteten oder starben. Für einige Texte zum Thema Erinnerungen konnten die beteiligten Personen ihr Einverständnis geben, konnten teilweise die Texte vor der Veröffentlichung gegenlesen und ihre Kritik und ihre Ideen mit in die jeweiligen Themen einfließen lassen.

Anders verhält es sich mit Themen, die erst nach dem Tode einzelner Personen (z.B. der verstorbenen Zwangsarbeiter) veröffentlicht wurden. Ein Einverständnis zur Veröffentlichung von Informationen konnte nicht eingeholt werden. Mehrfach wurde auf unterschiedlichen Wegen versucht, Informationen zu Angehörigen der verstorbenen Gefangenen und Zwangsarbeiter zu erhalten. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist dieses nicht gelungen.

Die Seite: "Gefangenenlager" besteht aus einem Bericht, den der in Bleckede aufgewachsene Hans Werding (Sohn des ehemaligen Technischen Leiters des Ölhofes Herrn Dipl. Ing. Johannes  Werding) ursprünglich für eine Dokumentation im Zusammenhang mit dem Kriegsgefangenenlager in Sandbostel (Stalag X - B) erstellt hatte.

Die Seite mit dem Thema: "verstorben...", wurde, nach langen Diskussionen mit Historikern und zahlreichen Gesprächen mit (zur Zeit der Veröffentlichung) noch lebenden Zeitzeugen, erstmalig online gestellt. Auf dieser Seite wird der Name und die Daten des 1944 in Bleckede verstorbenen und beigesetzten russischen Kriegsgefangenen genannt. Ein Ziel dieser Veröffentlichung war unter anderem, die Gewinnung von Informationen zu diesen Menschen.  Seit der erstmaligen Veröffentlichung sind mehrere Jahre vergangen. Die Internetseite oelhof.de ist mittlerweile in vielen einschlägigen Foren und Portalen im Internet "verlinkt". Gemessen an der Gesamtzahl der Leser, war der Rücklauf von Informationen bis heute  hinter den gestellten Erwartungen zurückgeblieben.

Im Jahr 2009 ergab sich, durch einen Besuch beim Internationalen Suchdienst des Roten Kreuzes (ITS) in Bad Arolsen, welcher durch die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten ermöglicht wurde, eine Spur zum Thema des Einsatzes von polnischen Zwangsarbeitern beim Bau der Tank-Gruppe VI 1941/42.  Auch hier konnten bisher keine weiteren Hinweise auf die genannten Personen, deren  Wohnort nach dem Krieg, oder deren heute noch lebende Angehörige  gefunden wurden. 

 

 

 

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